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Schwarzer Tee

Der Teekenner unterscheidet hauptsächlich drei nach ihren Anbaugebieten benannte Teesorten: Assam, Ceylon und Darjeeling.



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Anbaugebiete

China

China, ist das Ursprungsland des Tees und durch die über 4000 Jahre alte Teekultur hat sich eine reichhaltige Tee-Vielfalt entwickelt. In allen mittleren und südlichen Provinzen wird Tee angebaut.

Der größte Teil der chinesischen Teeproduktion ist Grüner Tee. Der Schwarze Tee aus China ist aromatisch und weich im Geschmack mit milder Würze und relativ wenig Gerbsäure. Schwarztee wird in China fast nur für den Export produziert.

Indien

Assam
Das Assam-Teeanbaugebiet liegt im Nordosten von Indien, auf einer Hochebene in 1000 Meter Höhe zu beiden Seiten des Brahmaputra-Strom, in tropischem Klima.

Auf ca. 2000 Plantagen wächst ein kräftiger und würziger Tee mit dunklem Aufguß.

Darjeeling
An den Südhängen des Himalaya-Gebirge, liegen um die Stadt Darjeeling, die Teegärten in Höhenlagen über 2000 Meter, nahe der Vegetationsgrenze. Die Teepflanzen haben hier ein langsameres Wachstum, und die Teeblätter entwickeln bei intensiver Sonneneinstrahlung ein sehr blumig-feines, gehaltvolles Aroma.

In Darjeeling wird ausschließlich von Hand gepflückt. Eine idealen Voraussetzung für eine köstliche Teesorte mit einzigartigem Charakter. Jeder Darjeeling-Teegarten hat durch seine Lage, Bodenbeschaffenheit und durch den angebauten Pflanzentyp einen individuellen Charakter.

Sikkim – Dooars – Nilgiri

Außer Darjeeling und Assam hat Indien noch weitere bedeutende Teeanbaugebiete im Nordosten und in den Gebirgsketten im Südwesten von Indien. In Indien wird hauptsächlich schwarzer Tee, mit Milch und Gewürzen aufgekocht, getrunken.

Die Provinz Sikkim liegt in den Himalaya-Bergen, nördlich vom dem Darjeeling-Teeanbaugebiet. Sikkim-Tee hat einen ähnlichen Charakter wie Darjeeling-Tee, mit etwas mehr Kraft und Körper.

Die indische Provinz Dooars liegt geographisch zwischen Assam und Darjeeling, am Fuß der Himalaya-Berge. Der Tee aus Dooars ist aromatisch mit leicht würzigem Charakter und mit hellbraunem Aufguß.

Bedeutende Teeanbaugebiete liegen im Südwesten von Indien. In den Nilgiri-Hills und Travancore. Hier wächst Tee von 200 bis über 2500 Meter Höhe. Südindischer Tee ist im Geschmack und Farbe dem spritzigen Ceylon-Tee ähnlich.

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Sri Lanka

Sri- Lanka ist der zweitgrößte Teeproduzent der Welt. Da Ceylontee seit über 100 Jahren weltweit ein Begriff ist, hat der Tee aus dem heutigen Sri Lanka noch den ehemalige Namen der Insel.

Guter Ceylontee hat einen spritzigen, fruchtig-herben Geschmack und eine rotbraune Tasse. Ein Tee der sich auch für härteres Wasser eignet.

Taiwan

Auf der Insel Taiwan wird seit ca. 300 Jahren Tee angebaut. Daher hat Tee aus Taiwan, wie von Sri Lanka, noch den alten Namen der Insel- Formosa. Oolong Tee ist die Spezialität von Taiwan, aber auch die Grüntee-Produktion ist von Bedeutung und bringt hohe Qualitäten in unterschiedlichen Herstellungsarten.

Japan

In Japan wird Tee seit über 1000 Jahren kultiviert. Die Ersten Teepflanzen brachten Buddhistische Mönche von einer Chinareise mit und pflanzten den Tee im Kloster von Uji, im Distrikt Kioto.

Heute wird überwiegend der Sencha-Tee produziert, dabei wird auf die Erhaltung von dem natürlichen Duft und Aroma der grünen Teeblätter geachtet. Der Geschmack dieser Teesorten ist frisch-aromatisch, auch etwas grasig, mit einem Hauch von Süße und einer feinen Bitterkeit. Die Aufgußfarbe ist hellgrün und hat bei guter Qualität ein frisches-sattes Grün.

Nepal

Die Teegärten im Königreich Nepal liegen in der Nachbarschaft des Darjeeling-Teeanbaugebietes. Im Geschmack und Charakter sind diese Teesorten den Darjeeling-Tees ähnlich.

Indonesien

Auf den zwei indonesischen Inseln Java und Sumatra und auch auf Malaysia werden ganzjährig große Mengen Tee mit kräftigem Charakter produziert, die überwiegend für Mischungen verwendet werden.

Afrika

Anfang dieses Jahrhunderts wurden in Afrika die ersten Teeplantagen angelegt. Heute gibt es Teeanbau in Burundi, Kamerun, Kenia, Malawi, Mosambik, Ruanda, Uganda, Zaire und Zimbabwe. Produziert wird fast nur CTC-Broken-Tee, der für Teemischungen der Großpacker in aller Welt bestimmt ist. Aus dem Hochland von Kenia kommt auch gehobene Teequalität, die dem fruchtig-spritzigen Ceylon-Tee ähnlich ist.

Tee Mischungen

Bei starken Teetrinker-Nationen haben sich zu der Teekultur passende Teemischungen entwickelt. Durch das Mischen verschiedener Teepartien, kann eine Teesorte in nahezu gleichbleibender Qualität, Geschmacksrichtung und Preis angeboten werden

In Ostfriesland hat sich das gemütliche Teetrinken, mit der kräftig-würzigen ostfriesischen Teemischung, dem großen Stück Kluntje und dem Löffel frischer Sahne, zum Brauchtum entwickelt.

England ist weltweit bekannt für seine Teatime. Der typische englische Tee besteht aus einer würzig-spritzigen Teemischung mit dunklerem Aufguß, und wird mit Milch und Zucker serviert. Als Nachmittags-Tee wir eine leichtere Mischung aus Darjeeling- und Ceylon-Sorten bevorzugt.

Irland gehört zu den Weltmeistern im Teetrinken. Dabei wird ein sehr kräftiger Broken/CTC Tee bevorzugt der gerne mit frischer Milch und Zucker getrunken wird.




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